Die Fünf Häufigsten Diagnosen bei Hunden und Was Sie für Ihr Haustier Bedeuten — PetCare Pro blog post image

Die Fünf Häufigsten Diagnosen bei Hunden und Was Sie für Ihr Haustier Bedeuten

Tierärzte begegnen bei Hunden häufig bestimmten Gesundheitsproblemen. Wenn Sie diese häufigen Diagnosen kennen, können Sie Symptome frühzeitig erkennen und das Wohlbefinden Ihres Hundes unterstützen.

1. Hautallergien

Hautallergien sind ein weit verbreitetes Problem bei Hunden und werden oft durch Futter, Umweltfaktoren oder Kontakt mit Allergenen ausgelöst. Zu den Symptomen von Hautallergien gehören:

  • Starkes Jucken und Kratzen – Hunde mit Allergien kratzen, lecken oder kauen häufig an den betroffenen Stellen.
  • Rötungen und Entzündungen – Die Haut kann gerötet und gereizt sein, insbesondere an den Pfoten, am Bauch und im Gesicht.
  • Sekundäre Infektionen – Wiederholtes Kratzen kann zu Infektionen führen, die eine Behandlung mit Antibiotika erfordern.

Die Behandlung umfasst oft die Identifizierung und Entfernung der Allergene, spezielle Diäten und Medikamente zur Linderung von Juckreiz und Entzündungen. In schweren Fällen kann eine Immuntherapie empfohlen werden.

2. Ohrenentzündungen

Ohrenentzündungen sind besonders häufig bei Rassen mit Schlappohren wie Cocker Spaniels und Basset Hounds. Ursachen sind Bakterien, Hefepilze und Milben. Zu den Symptomen gehören:

  • Kopfschütteln und Kratzen – Hunde mit Ohrenentzündungen schütteln oft den Kopf oder kratzen sich an den Ohren.
  • Geruch und Ausfluss – Ein starker Geruch und ein Ausfluss können im betroffenen Ohr bemerkbar sein.
  • Schwellung und Schmerz – Das Ohr kann sichtbar geschwollen sein, und der Hund reagiert empfindlich auf Berührungen.

Die Behandlung umfasst in der Regel die Reinigung des Ohrs, topische oder orale Medikamente und Nachsorgetermine zur Überwachung des Heilungsprozesses. Regelmäßige Ohrkontrollen und Reinigung können zukünftigen Infektionen vorbeugen.

3. Arthritis

Arthritis, auch degenerative Gelenkerkrankung genannt, ist besonders häufig bei älteren oder größeren Hunden und beeinträchtigt deren Beweglichkeit. Zu den Symptomen gehören:

  • Hinken oder Steifheit – Hunde mit Arthritis haben oft Schwierigkeiten, aufzustehen oder sich zu bewegen, besonders nach dem Ausruhen.
  • Widerwillen zur Bewegung – Schmerzhafte Gelenke können dazu führen, dass Hunde weniger begeistert von Spaziergängen oder Spielen sind.
  • Verhaltensänderungen – Hunde können aufgrund chronischer Schmerzen reizbar oder lethargisch wirken.

Die Behandlung umfasst Schmerzmittel, Nahrungsergänzungsmittel für die Gelenke (wie Glucosamin und Chondroitin), Gewichtsmanagement und gelenkschonende Übungen. Physiotherapie kann für einige Hunde ebenfalls von Vorteil sein.

4. Fettleibigkeit

Fettleibigkeit ist ein wachsendes Problem bei Haustieren und kann zu verschiedenen Gesundheitskomplikationen wie Diabetes, Herzerkrankungen und Gelenkproblemen führen. Zu den Anzeichen von Fettleibigkeit gehören:

  • Übergewicht – Hunde können eine rundere Körperform mit Fettansammlungen aufweisen.
  • Verminderte Energie – Übergewichtige Hunde ermüden schneller bei Aktivitäten.
  • Atembeschwerden – Das zusätzliche Gewicht kann das Atmen erschweren, besonders bei körperlicher Anstrengung.

Die Behandlung umfasst Diätanpassungen, Portionskontrolle und mehr körperliche Aktivität. Ein Tierarzt kann helfen, einen ausgewogenen Plan zu erstellen, der auf das Alter, die Rasse und die spezifischen Bedürfnisse Ihres Hundes abgestimmt ist.

5. Zahnkrankheiten

Zahnkrankheiten, wie Parodontitis, sind bei Hunden äußerst verbreitet und können unbehandelt die allgemeine Gesundheit beeinträchtigen. Zu den Symptomen gehören:

  • Mundgeruch – Zahnbelag kann zu übelriechendem Atem führen.
  • Gelbliche Zähne und Zahnstein – Sichtbarer Zahnstein und Zahnbelag können sich entlang des Zahnfleisches bilden.
  • Zahnfleischentzündungen oder -bluten – Das Zahnfleisch kann gerötet und geschwollen sein, und es kann beim Zähneputzen bluten.

Vorbeugende Maßnahmen wie regelmäßiges Zähneputzen und Zahnreinigungen beim Tierarzt sind unerlässlich. In schweren Fällen kann das Entfernen betroffener Zähne erforderlich sein. Unbehandelte Zahnkrankheiten können zu Infektionen führen, die sich auf andere Organe ausbreiten.


Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen und ein proaktiver Ansatz bei der Gesundheitsvorsorge können dazu beitragen, diese häufigen Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Indem Sie diese Diagnosen verstehen und angehen, können Sie sicherstellen, dass Ihr Hund ein gesundes und glückliches Leben führt.


Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine professionelle tierärztliche Beratung. Wenden Sie sich bei spezifischen Gesundheitsproblemen Ihres Haustieres immer an Ihren Tierarzt.

Zur Warteliste hinzufügen